Dr. Isabel Rohner, Literaturwissenschaftlerin und Autorin

     

"Isabel Rohner hat mit diesem spritzigen Krimi ein furioses Roman-Debüt vorgelegt." (Matthias Zehnder, Coopzeitung, 30.10.2008)

KunstmörderIn (Roman). Trafo Verlag Berlin 2008, 177 Seiten.
11,80 Euro, ISBN 978-3-89626-811-2  BESTELLEN

"Eine Autorin, die nicht schreibt.
Eine Künstleragentur ohne Kunst.

Ein Sänger, der sich kasteit.
Ein Model, das sich prügelt.
Starletts ohne Hemmungen.

Eine Nackte mit Ausschlag.

Es gibt viele Wege, die Kunst zu morden."


Die Autorin Linn Kegel steht unter Druck:
Ihr Verlag gibt ihr noch drei Tage für eine neue Buchidee,
die Haushaltskasse ist leer und ihre Mitbewohnerin nervt.
Zur gleichen Zeit wird die Leiterin des Bereichs TV und
Film national der Kölner Künstleragentur Ars Artis
tot aufgefunden. Als ehemalige Mitarbeiterin muss Linn
nun auch noch in der Agentur aushelfen und stellt fest:
Mordmotive gibt es mehr als genug. Oder wie der
philosophische Kommissar Bucher zu sagen pflegt:
Die wirklich netten Leute werden nicht umgebracht.

Bestellungen: info@trafoberlin.de     



Pressestimmen zum Roman:

"Mörderische Lockerungsübungen"  Frauenfiguren mit Charakter
«Nette Menschen werden nicht umgebracht», meint Kommissar Walter Bucher lakonisch. Dass Piller gemobbt hat, wissen alle. Doch im Lauf des Buchs wird ein System von Erpressung und sexueller Ausbeutung aufgedeckt. Die Hauptrollen gehören dabei den Frauen. Die beste Freundin ist eine wichtige Rolle, dann gibt es die Unbedarfte und die Hörige, die Tussi und die Mutterglucke. Aber es gibt auch die geradezu bösartigen weiblichen Machtmenschen, die über Leichen gehen – selbst wenn sie sie nicht selber umgebracht haben." (Eva Bachmann, Tagblatt, 19.8.08)

"Krimi mit Humor" (St.Galler Nachrichten, 21.8.08)

"Gelungen ist ihr ein "Kicher-Krimi", eine seltene Erscheinung auf dem Buchmarkt. Im Allgemeinen sind Kriminalromane nämlich kaum mit Komik gespickt. Ihr Ziel, Leute auf kluge Art zu unterhalten, leichte Lektüre mit Anspruch zu bieten und beim Erzählen auf verschiedene Ebenen zu wechseln, ist ihr gelungen." (Franz Welte, St.Galler Nachrichten, 21.8.08)

"Einladung zur Leküre: Und täglich mordet jeder seine Kunst. Krimi-Debüt von Isabel Rohner. Intelligent schreiben, das ist der Anspruch, den die gebürtige Schweizerin Rohner an sich stellt. Für die promovierte Germanistin sind Wissenschaft und Literatur zwei Seiten derselben Sache. Daher gibt es im Krimi immer wieder Anspielungen auf Mord und Totschlag in der deutschen Literatur. Oder es tauchen Möchtegern-Schauspielerinnen auf, die behaupten Ophelia in "Macbeth" gespielt zu haben. Rohner fasst ihr Thema prägnant zusammen: So mordet eben jeder seine Kunst." (Carl Dietmar, Kölner Stadt-Anzeiger, 3.9.08)

"Die Wissenschaftlerin kann sie aber auch hier nicht verleugnen. Im Gegenteil, der Witz des Buches lebt nicht zuletzt von den wissenschaftlichen Kenntnissen seiner Autorin. Denn natürlich muss auch in einem Krimi "ein bisschen Bildungsanspruch" sein. Kaum hat die Protagonistin diese Weisheit verkündet, führt die ErzählerIn ihren Kommissar auch schon in die Tiefen der Philosophiegeschichte und lässt ihn zu dem Schluss kommen, dass John Locke vermutlich nichts gegen den Mord an Gabi Piller einzuwenden gehabt hätte.
Nicht nur ein bisschen Bildungsanspruch, sondern auch ein bisschen Sex muss sein. Darüber soll hier aber nichts verraten werden. Wer sich für die sexuellen Vorlieben, Gepflogenheiten und Beziehungen der Figuren interessiert, muss schon zu dem Buch selbst greifen.
Um dem Bildungsanspruch gerecht zu werden und da intertextuelle Bezüge "schwer in Mode" sind, räubern sich die fiktive und die reale Krimischreiberin skrupellos einmal quer durch die Literatur- und Kunstgeschichte, wobei der Roman auch schon mal hochaktuell ist. So werden etwa die "Feuchtgebiete" einer Videoclip-Moderatorin außer Dienst durch den intertextuellen Kakao gezogen." (Rolf Löchel für literaturkritik.de, Oktober 2008)

"Geistreich und witzig – Isabel Rohners erster Krimi ist ein kurzweiliger, amüsanter Lesespaß voller Drive (...) Als Mörder kommt fast jede Person infrage. Wer über gute Literaturkenntnisse verfügt, wird immer wieder auf eine Fährte geführt. Alle anderen müsen bis Seite 175 durchhalten, um zu erfahren, wer die Dicke mit dem Ausschlag getötet hat. Schwer fällt es nicht, die Leser können sich auf ein virtuoses Literaturspiel mit verschiedenen Realitätsebenen,intertextuellen Bezügen und einer abgedrehten Story in einer Künstleragentur freuen. Sowohl RTL 2-Zuschauer als auch ARTE-Fans kommen in Rohners Roman voll auf ihre Kosten." (Tina Groll im Weser Kurier, 6. November 2008)

"KunstmörderIn" ist ein kurzweiliges Lesevergnügen. Die Autorin und Literaturwissenschaftlerin Dr. Isabel Rohner erzählt plastisch und unterhaltsam von Schreibblockaden, Starallüren und Mordmotiven.
Den Mordfall mit mehreren skurrilen Verdächtigen verpackt sie dabei geschickt in ein Setting, in dem auch Ricotta-Tortellini con burro e salvia mit Goethe, Thomas Mann und Esther Vilar eine Rolle spielen. (Aviva-Berlin, 14.8.08)

"Isabel Rohner hat mit diesem spritzigen Krimi ein furioses Roman-Debüt vorgelegt." (Matthias Zehnder, Coopzeitung, 30.10.2008)

"Mysteriös wie die Löcher im Käse (...) KunstmörderIn ist ein Frauenkrimi - wer hätte das gedacht. (...) In die Mordgeschichte ist, wen wunderts, eine Künstleragentur involviert. Deren ChefIn Marine Landhof hat weder mit der christlichen Seefahrt noch mit dem Bauernverband was am Hut. Marine ist hart wie ein Koprolith, zäher als ein Talk mit Anne Will, raffiniert wie Weißzucker und kommt uns sehr verdächtig vor." (Botho Cude in rationalgalerie.de 10.10.08)


Stimmen von LeserInnen (amazon.de):

Hannelore Günthel (8. November 2008):
Ein Krimi, der sich über Krimis lustig macht, selbst eigentlich gar kein Krimi ist, aber sowohl hartnäckig als auch augenzwinkernd darauf besteht, einer zu sein - das ist Isabel Rohners Krimidebüt. Es trifft sich gut, dass ich keine Fan klassischer Krimis bin, dieser Antikrimikrimi macht mir einfach Spaß. Das reine Kichervergnügen perlt aus vielen kleinen Details, Figuren und Szenen, der Plot ist eher Nebensache, und die eingestreuten, lachhaft bedeutungsschwangeren Zitate aus der "großen" Literatur sticheln dem Kanon in die Seite. Bitte selbst lesen!

Metta Herzig (30. Oktober 2008):
Isabel Rohner hat mit "KunstmörderIn" einen kurzweiligen, mit Witz und Humor geschriebenen Krimi hingelegt. Ihre Protagonisten sind so schön schräg und komisch. Herrlich, wie die Casting-Szene auf den Arm genommen wird. Und darin eingebettet, eine spannende Krimi-Handlung. Von dieser Autorin möchte ich mehr lesen.


Der Roman erscheint in einer SPECIAL EDITION mit zwei verschiedenen Cover der Schweizer Grafik-Künstlerin Marion Kähler

     


Als Krimi-Autorin bin ich Mitglied bei den Sisters in Crime, den mörderischen Schwestern. Ein Blick auf die Homepage lohnt sich: www.moerderische-schwestern.eu

  

     

Fotos: Lesung im Severins-Burg-Theater Köln, Renate Kretschmer


Vergangene Veranstaltungs-Termine:

17. Juli 2008, Severins-Burg-Theater, Köln

2. September 2008, Severins-Burg-Theater, Köln

Niedersprockhövel: Donnerstag, 13. November 2008, 19.30 Uhr
Buchhandlung "DER BUCHLADEN", Hauptstraße 20.

Köln-Poll: Mittwoch, 28. Januar 2009, 20.15 Uhr
Ladies' Crime Night der Mörderischen Schwestern: Mit Jasna Mittler, Ulrike Rudolph, Regina Schleheck und Isabel Rohner
Ort: Pfarrzentrum St. Joseph, Poller Hauptstraße 26, 51105 Köln-Poll
Organisiert vom Frauenzentrum Poll

Leverkusen: Montag, 27. April 2009, 19 Uhr in der Reihe LEVERKUSEN LIEST
Ort: SPZ, Sozialpsychatrisches Zentrum Leverkusen, Eventraum
Organisiert vom Frauenbüro der Stadt Leverkusen in Kooperation mit dem SPZ

Luxemburg: Freitag, 27. November 2009, 20 Uhr in der Frauenbibliothek www.cid-femmes.lu